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- Gitarren -
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Vihuela sechschörig gebaut von Bernd Ahlert Hamburg 1979 Die „Vihuela da mano“ (gezupfte V.) war das früheste Gitarreninstrument und hatte ihre Blütezeit im 16. Jahrhundert. Sie wurde überwiegend von professionellen Musikern gespielt und besaß 6 bis 8 Doppelsaiten, die unisono gestimmt waren. Verbreitungsgebiet war Spanien und Italien. |
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Renaissancegitarre vierchörig nach
Belchior Diaz Dies war die kleine Schwester der Vihuela, ausgestattet mit 4 Doppelksaiten und unterschiedlichen Stimmungen. Neben einigen namhaften Vihuelakomponisten, die anspruchvolle Stücke für dieses Instrument schrieben, wurde es zunehmend für die Liedbegleitung gebraucht und nahm an Popularität zu. |
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Barockgitarre 3 fünfchörig nach
Joachim Tielke Hamburg 1703 Durch das Hinzufügen eines fünften Saitenpaares entstand die Barockgitarre oder 'Guitarra española', ein in vielen europäischen Ländern beliebtes Instrument, für das zahlreiche Tabulaturausgaben erschienen. Es gab verschiedenen Stimmungen und Tabulaturen, wodurch sich spezielle Klangeffekte ergaben. |
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Barockgitarre nach Antonio Stradivari, Cremona 1700 Nachbau von Frank-Peter Dietrich 1994 Stradivari baute nicht nur Streichinstrumente, sondern auch einige Barockgitarren, die sich durch eine wunderbare Ausgewogenheit der Proportionen auszeichnen. Das Originalinstrument steht heute im Londoner Ashmolean-Museum. Es wurde aus den klassischen Streichinstrumenten-Hölzern Ahorn und Fichte gebaut und hat eine Mensur von 74cm. |
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Klassik-Terzgitarre nach Grobert, Paris um 1800 Nachbau von Bernd Ahlert Hamburg 1991 das Original dieser Klassikgitarre von Grobert wurde von diesem an Hector Berlioz und Nicolo Paganini verliehen, die beide das Instrument signierten. Es hat ein mit der Decke bündiges Griffbrett, einen Kopf mit Steckwirbeln und einen Steg mit Stöckerlbefestigung der Saiten. Dieses Instrument wurde als Terzgitarre aus Vogelaugenahorn und Fichte gebaut. |
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Klassikgitarre nach Louis Panormo, London Anfang 19. Jahrhundert Nachbau von Bernd Ahlert 1996 Die Instrumentenmacherfamilie Panormo stammte aus Italien und ließ sich 1819 in London nieder, wo Louis Panormo eine wegweisende Konstruktion seiner Gitarren entwickelte. Er stand in der Tradition des spanischen Gitarrenbauers Pagés und benutzte eine symmetrische Fächerbeleitung der Decke. Das Instrument wurde aus Riopalisander und Fichte gebaut und zeigt klassizistische Merkmale in seiner Gestaltung. Mensur: 63.5 cm |
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Torresgitarre "La Suprema" nach
Antonio de Torres 1864 Antonio de Torres (1817-1892) gilt als einer der führenden Gitarrenbauer und Wegbereiter der modernen Gitarren. Er vervollkommnete die innere Konstruktion der Gitarre und schuf wegweisende Instrumente, die die führenden Virtuosen spielten und viele andere Gitarrenbauer zu Veränderungen anregten. Das Buch „A. de Torres“ von José Romanillos gilt heute als Standardwerk. |
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Terzgitarre Vogelaugenahorn /Fichte Bernd Ahlert 1998 Moderne,
etwas kleinere Gitarre, die eine kleine Terz höher steht. Diese Gitarren
werden im Ensemblespiel eingesetzt, wo sie in der Alt-Lage spielen.
Es ergibt sich ein durchsichtigerer, klarerer Klang als bei der normalen
(Prim-)Gitarre. |
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Gitarre von Gerold Karl Hannabach Bubenreuth 1987 Hannabach (geb.1928) ist einer der bekanntesten süddeutschen Gitarrenbauer, ursprünglich aus Schönbach stammend. Er entwickelte viele Modelle und war ebenfalls maßgeblich an der Verbreitung und Entwicklung von Kindergitarren mit kleineren Mensuren und Größen beteiligt. Hannabach hat stets Kollegen und Quereinsteiger im Gitarrenbau unterstützt. Dieses Instrument wurde aus Riopalisander und Fichte gebaut. Es hat einen geschnitzten Kopf von Ulimann, der bereits für Weissgerber arbeitete. |
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Gitarre von Gerhard Schnabl Bräuningshof 1998 Gerhard
Schnabl (geb. 1939) stammt aus Schönbach und zählt heute zu den namhaften
deutschen Gitarrenbauern. Er arbeitete bis 1974 als Meister im Betrieb
von Oskar Teller und machte sich ein Jahr später mit eigener Werkstatt
in Bräuningshof selbständig. |
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Gitarre von Bernd Ahlert Lutzhorn 2000 Diese
Gitarre ist ein eigenes großes Konzertmodell von Bernd Ahlert. Es besitzt
eine neuartige, besondere Deckenkonstruktion für einen intensiven langen
und voluminösen Ton mit rundem Diskant. Schellack-Handpolitur.
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